Kaikoura, Neuseeland

Es ist schon unglaubliche zwei Jahre her, seitdem ich in Neuseeland war. Die Zeit rast und ich habe es immer noch nicht geschafft, all meine Bilder fertig zu stellen, was ich aber in „nächster Zeit“ nachholen möchte (ziemlich großes Vorhaben 😉 ).

Es gibt manchmal Tage im Urlaub, die sind so unglaublich schön, besser als in einem Traum…

Ich fange mal von vorne an…

Von Christchurch machten wir uns morgens nach dem Frühstück auf nach Kaikoura. Wir hatten leider nur eine Nacht dort und die Fahrt dorthin dauerte einige Stunden, obwohl es nur 180 km entfernt an der Pazifikküste liegt.  Kaikoura ist ein kleines, verschlafenes Nest aber bekannt dafür, dass sich gerne viele Delphine und Wale vor der Küste aufhalten.

Meiner Meinung nach ist es ein „Muss“, wenn man Urlaub in Neuseeland macht. Wir kamen mittags an, luden unsere Taschen ab und mussten mehr oder weniger zur Anlegestelle rennen, um das letzte „Delphin“-Boot zu erwischen. Nachdem wir unsere Wetsuits an hatten, bekamen wir eine Einweisung, wie wir uns im Wasser verhalten sollen, zumal es sich um wilde Tiere handelt, die man auch nicht anfassen darf.

Nun saßen wir also an Deck des Bootes und es dauerte nicht allzu lange, bis wir den ersten, riesigen Schwarm Schwarzdelphine sahen. Es waren ca. 400 Tiere und der Anblick war überwältigend. Alles ging nun sehr schnell. Ab ins Wasser und sehen was passiert. Schwarzdelphine gelten als die verspieltesten und neugierigsten ihrer Art. Und in der Tat, kaum im Wasser schwimmen plötzlich diese Wesen auf einen zu. Beim ersten Schnorchelgang überkam mich eine leichte Panik. Ich habe unglaubliche Angst vor Haien. Wenn man sich nun im leicht trüben Wasser befindet und so viele Flossen aus dieser Nähe sieht, lässt sich nicht wirklich sagen, ob es sich vielleicht nicht doch um einen Hai handelt 😀 . Ich musste ganz schnell aus dem Wasser,  um die Jacke meines Wetsuits auszuziehen, da ich glaubte, sie sei schuld an der Atemnot, die ich im Wasser hatte. Aber ich musste realisieren, dass es meine Panikattacke und die Emotionen waren, die sich erst langsam legten 😉 .

Die Delphine kommen mit einer irren Geschwindigkeit auf einen zu, schwimmen jedoch in letzter Sekunde an dir vorbei. Mehrmals erwischte ich mich in einer Schreckstarre 😀 . Wir hatten mehrere Schnorchelgänge und mit der Zeit wurde das Gefühl vertrauter. Sie kommen so nah, dass man sogar Kratzer und Narben auf Ihrer Haut erkennen kann. Dieses Erlebnis ist sehr emotional und einfach überwältigend, wenn man bedenkt, dass es sich um wilde Tiere handelt, die keiner einsperrt, um sie mit Touristen schwimmen zu lassen. Sie leben im offenen Meer und finden dich interessant oder eben nicht.

Die Stunden vergingen wie im Flug. Zwischen den Schnorchelgängen konnten wir diesen wunderschönen Wesen vom Boot aus folgen, wo auch einige bessere Bilder entstanden sind (die Bilder im Wasser machte ich mit einer kleinen Canon Ixus, deswegen lässt die Qualität leider zu wünschen übrig).

Ein unglaubliches Erlebnis, an welches ich immer wieder gerne zurück denke. Wir hatten auch so ein unglaubliches Glück mit dem Wetter. Tage vorher hatte es geregnet und am nächsten Morgen als wir Kaikoura verliessen war es auch wieder grau.

Schaut selbst…

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Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn diese Wesen im offenen Meer an einem vorbei schwimmen und Dich ansehen…

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Könnte das hier nicht auch ein Hai sein? 😀

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Vom Boot aus lassen sich dann auch schönere Bilder mit meiner guten Kamera machen. Stundenlang kann man sich dieses Schauspiel ansehen und es wird einfach nicht langweilig.

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